12 Juni

Oahu

Arrloha!

An einen Ort zukommen, der einen bei der Ankunft direkt entschleunigt, ist mir noch nie passiert. Der Aloha-Spirit hat sich eigentlich schon während des Fluges auf uns übertragen. Ich kann nicht sagen, was es genau ausgemacht hatte, aber die Hawaiianer schienen so eine Ausstrahlung zu haben. Und damit meine ich nicht, die südeuropäische Mentalität rückwärts zuarbeiten, sondern einfach entspannt zu sein 🌺🌴

Unser Airbnb überraschte uns gleich zu Beginn mit einer wahnsinns Aussicht aus dem 36 Stock. Direkter Meerblick und dazu ein Gin Tonic – so lies sich in die Flitterwochen starten 🌅🍸

Am Samstag morgen fiel mir auf, dass ich alle meine Reiseführer und Notizen Zuhause vergessen hatte. Mareike-Vorbereitet hatte es also nicht in den Urlaub geschafft 😅 Die hatte ich mit der Hochzeit wohl einfach in New York zurückgelassen 🙈

Aber Alex hatte sich zum Glück eingelesen und bestimmte nun das Programm 👨🏻‍🏫🗺 Wir fuhren also zur Statue von King Kamehameha I. und dem Iolani Palace – welcher der einzige königliche Palast (heute ein Museum) in den USA war. 1882 war der Palast sogar fortschrittlicher als das Weiße Haus mit Elektrizität, Telefon und Abwassersystem. Zudem verkörpert der Palast das Hauptquartier der Hawaii Five-O State Police Group 😉

Um uns einen Eindruck der viefältigen Umgebung zu verschaffen, fuhren wir im Anschluss den Tantalus Round Top Drive. Dieser 15km lange Rundweg oberhalb Waikikis führte uns durch tropischen Regenwald. Hinter jeder Serpentine wartete eine neue Überraschung. So zum Beispiel auch eine Schaukel, mit der man über das ewige Grün hinweg schaukeln konnte 😍 Zum Tagesabschluss gönnten wir uns noch eine Abkühlung im Meer 👙🏖

„Komm lass uns in den Flitterwochen um 7 Uhr am Diamond Head (Leahi) sein“, hat sie gesagt, „dann ist es noch nicht so heiß und nicht so viel los“, hat sie gesagt…Ankunft 7 Uhr…Parking Lot Full…SORRY!!!!!!!! Wir konnten aber ein Stückchen entfernt parken und sind dann die 1,3 km auf den Berg gewandert…mit gefühlt 27.000 Anderen…Sonntags um 7 Uhr…WTF?!😱

Auf dem Weg zum Kraterrand bezwangen wir 279 Stufen 💪🏻🥾und wurden mit einer atemberaubenden Aussicht über Honolulu und den Süden Oahus belohnt.

Wieder unten angekommen gönnten wir uns einen riesen Ananas Smoothie – einfach köstlich 🍍🌺

Frisch gestärkt fuhren wir von dort aus die Küste Oahus entlang. Vorbei am Valley of the Temples (eigentlich ein riesiger Friedhof, aber dort kann man einen wunderschönen Byodo-In Tempel besichtigen) bis hin zur Kualoa Ranch. Hier wurden zahlreiche Hollywood-Filme gedreht wie Jurassic ParkKing Kong und Lost. Wir fuhren mit einem alten Schulbus über die Anlage und lernten viel über das Leben auf Hawaii und das Geschäft mit der Filmindustrie („Dwayne „The Rock“ Johnson loves to be here!“ – mehr muss man nicht wissen 😄).

Abends machten wir Waikiki unsicher und fühlten uns wie in Las Vegas – nur ohne die Casinos 😅 Zudem scheint Oahu das Malle der Japaner zu sein. Krass wie japanisiert alles ist. Überall ist alles auf englisch und japanisch ausgeschildert und viele Restaurants bieten Ramen, Udon und Co an 🍜🇯🇵

Unserem letzten Tag begannen wir mit eine Street Art Jagd. Im Stadtteil Kaka‘ako hat der Künstler POW!WOW! über 300 Bilder mit hawaiianischem Flair gemalt. Im Anschluss fuhren wir Richtung Norden zur Dole Ananas Plantation. Hier gibt es alles rund um die Ananas: Vorführung im richtigen Zerteilen, eine Fahrt quer durch die gesamte Anlage und der Gang durch das größte Labyrinth der Welt. Die Fahrt mit dem Express haben wir aufgrund der Wartezeit von 2 Stunden für eine 20minüte Tour ausfallen lassen, aber das Beste war eh das köstliche Ananas-Eis 😍🍍🍦

Von hier aus ging es weiter zum North Shore, der sogenannten Surferbasis, wo uns Lindsay hinten aufs Auto gefahren ist. Die Gute war völlig fertig mit  der Welt, aber sehr hilfsbereit und hat auch gleich eingesehen, dass es ihre Schuld war. Aber lucky us, sie ist lediglich gegen unser Ersatzrad gebounced. Ein Hoch auf unseren Jeep Wrangler 🎉🚘

Mit einem kleinen Schrecken im Nacken, aber sonst unversehrt fuhren wir weiter zum Hanauma Bay Nature Reserve. Bevor man hier mit Fischen und Schildkröten (letzteres haben wir leider nicht gesehen) schnorcheln darf, gibt es einen verpflichtenden Einführungsfilm über die Erhaltung des Korallenriffs. Eigentlich selbstverständliche Inhalte, aber manchen Leuten muss man Naturschutz eben mit der Brechstange beibiegen. Es war schon irgendwie abgefahren sich so nah zwischen all den Fischen zu bewegen 🐟🐠

Das ist leider auch schon das Ende von unserer Zeit auf Oahu und wir fliegen weiter nach Kauai 🛫

Mareike
leaf leaf leaf leaf
jolly
Anchor 64 Anker
Telescope 1244 Sichtungen
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