07 Oktober

Ein kulinarisches Wochenende

Arrhoi!

Wer mich kennt, der weiß, Essen ist mein Hobby 👩🏻‍🍳🥰 #foodie
Egal ob Kochen oder Backen. Da werden im Buchladen schon mal Kochbücher gestreichelt oder Zuhause stundenlang diese wie Bilderbücher angeschaut. Satt und glücklich ist eigentlich der beste Lebenszustand!

Inspiriert von all dem guten Essen im Urlaub, haben Alex und ich nach gefühlten 27.000 Jahren am Samstag mal unsere Nudelmaschine ausgepackt. Unter Anleitung Jamie Olivers (von wem auch sonst?!) Wohlfühlküche haben wir feinen Pastateig hergestellt. Aus italienischem Tipo-00-Mehl, Hartweizengrieß, Eiern, Wasser und Olivenöl. Das man aus diesen wenigen Zutaten Nudeln wie vom Lieblingsitaliener selber herstellen können sollte, schien uns fraglich.

Doch überraschenderweise war Nudeln machen tatsächlich gar nicht so schwer wie erwartet. So kurbelte Alex fröhlich den Teig durch die endlich zum Einsatz kommende Maschine und ich zauberte parallel eine leckere Bolognese dazu. Dann noch schnell für 2-3 Minuten die selbstgemachten Tagliatelle in heißem Wasser al dente kochen. Zum Abschluss etwas (mehr) Parmesan und ein paar frische Basilikumblätter drüber streuen und TADA – Fertig! Buon appetito! 🍝

So angefixt von unserer Nudel-Offenbarung, war es bestimmt nicht das letzte mal, dass die Maschine zum Einsatz kam ?

Abends lösten wir das Gin & Tonic Tasting ein, welches ich Alex zum Geburtstag geschenkt hatte. Mit Stil, Charme und Zitrone ging es also ins Viertel in Holtorfs Heimathaven – ein hipper Laden im Kolonialwarenstil mit individuellen Produkten. Mit einem Gimlet als Begrüßungscockatil nahmen wir an einem langen Tisch platz. Nach einer kleinen Einführung in die Geschichte des Gins ging es auch gleich ans Probieren. Sascha, der Besitzer des Heimathaven, wählte spontan (abgestimmt auf die Gruppe) die fünf zu probierenden Gins aus:

  1. Bottle post Gin (eher basic),
  2. Luv & Lee (Scharf, Würzig, Sternanis & Zitrus),
  3. Nordés (wie Kaugummi & Eukalyptus),
  4. Ferdinand’s (Riesling-Infusion – Mild, Zitrus & Floral) und
  5. Jos. Garden (Rumaroma, Holzig)

Danach probierten wir die Spirituosen mit unterschiedlichen Tonics. Es war sehr überraschend zu schmecken, wie erheblich der jeweils ausgewählte Tonic den Gin beeinflussen konnte:

  1. Bottle post Gin mit Fever Tree Indian oder Mediterranean Tonic,
  2. Luv & Lee mit Thomas Henry Tonic,
  3. Nordés mit Fever Tree Mediterranean Tonic
  4. Ferdinand’s mit Aqua Monaco Tonic oder Fever Tree Elderflower Tonic und
  5. Jos. Garden kein Tonic, da man diesen nur pur trinkt

Der Großzügigkeit des Gastgebers Sascha war es zu verdanken, dass es ein sehr feuchtfröhlicher Abend war. Zum Glück gab es dazu frisch geschnittenes Baguette und ein paar Nüsschen, aber auch diese konnte das Unausweichliche nicht aufhalten 🥃🥃🥃 Mit einer Flasche Ferdinand’s im Gepäck verließen wir glückselig das Geschäft 😅

Am nächsten Morgen – ohne Kater, Qualitätsware ✔️ CHECK – wollten wir zum Frühstück gerne Kürbisbrötchen essen. Inspiriert von Danis Klitzekleinemblog wollten auch wir uns ihre knusprigen und saftigen Pumpkin Bread Rollauf der Zunge zergehen lassen. Leider ist alles rund um einen Hefeteig nicht mal eben zu backen und so wurden unsere Frühstücks-Kürbisbrötchen eher zu Kuchenersatz-Brötchen 🥧🥯
Kürbisbrötchen, die nicht nur so heißen, sondern auch ein wenig nach Kürbis aussehen, sind einfach eine mega coole Idee. Ich musste dabei heute unweigerlich an das Kinder-Kürbisbrötchen von Bäcker Brandt aus meiner Kindheit (fühlt sich komisch an sowas zu sagen😅) denken…vielleicht sind diese Brötchen ja eine schöne Hipster-Hommage?! Sie waren auf jeden Fall super mega lecker!!!😋👍🏻

Mareike
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